2011-02-19 Arbeitseinsatz

Am Samstag den 19.02.2011 war der erste gössere Arbeitseinsatz in 2011.

Vor Beginn der Brutschutzperiode Anfang März konnte die Bebuschung auf der Restfläche komplett gerodet werden. Parallel konnte endlich auch ein Bagger mit Erdabeiten am Weg beginnen. Hier wurde Wert auf geringst möglichen Eingriff in die Gegebenheiten gelegt. Insbesondere die vorhandenen Bruchsteinmauern und
das Fundament des ehemaligen Schuppens sollten auf keinen Fall beschädigt werden.

Vielen Dank an alle Helfer und die Firma Schermuly!

Album: Februar 2011; Arbeitseinsatz

In den kommenden Wochen sollen dann noch Terassen angelegt werden, die dann eine horizontale Rebenanlage ermöglichen. Das ist dann der erste grosse Meilenstein auf dem Weg zum Weinanbau.

NNP Artikel vom 14.01.2011

396 Rebstöcke geplant

Runkel. Grund genug, um in der «Neujahrstafelrunde» der Weinapostel und etlicher Freunde im romantischen Felsenkeller der «Pension unterm Burgfels» edle Tropfen einiger Rebsorten zu verkosten, die in die engere Wahl der Anpflanzung kommen. Darunter befand sich auch die aussichtsreiche Sorte «Regent», die als besonders widerstandsfähig gilt, und an diesem Abend auch gut mundete. Nicht mit dabei sein konnte der als Kellermeister fungierende Prinz Metfried zu Wied-Runkel, der wegen einer anderen Veranstaltung verhindert war.

Der Vereinsvorsitzende Hans-Jürgen Heil und dessen Stellvertreter Manfred Reintke dankten bei der Eröffnung den Betreibern der «Pension unterm Burgfels», Anna Seriuta und Ralf Muggli, für die Bereitstellung ihrer Räume und informierten über die bereits erfolgten Behördengänge bis zum Regierungspräsidium Darmstadt wie auch über den Stand der weiteren Dinge, die im Vorfeld der ersten Pflanzaktion zu klären sind. Heil ging dabei auch auf Änderungen in den EU-Richtlinien über den genehmigungsfreien Weinanbau ein, die bis zu 99 Rebstöcken auf 100 Quadratmetern genehmigen. Bei Einhaltung von vier Meter breiten Streifen zwischen den Beeten könnten vier solcher Felder zugelassen werden. Über Vorstellungen zur Anpflanzung und Pflege der Reben und der Abstandsstreifen sowie die Möglichkeit der Übernahme von Rebenpatenschaften berichtete Berater Reinhold Königstein, der sich zusammen mit dem Wingertschütz Jan Müller um diese Aufgabe kümmern wird. Den ersten Inventar- und Kassenbericht des rund 30 Mitglieder zählenden Vereins gab Anette Planz, und zum Weinanbau an der Lahn referierte Dr. John Terrill Eckert (Weilburg).

Anna Seriuta, Ralf Muggli und Reinhold Königstein versorgten die gesellige Runde am Kaminfeuer in der Oase für Körper, Geist und Seele mit verschiedenen Rotweinsorten und Häppchen. Sowohl bei der Abwicklung der Tagesordnung als auch im anschließenden Plausch wurden Arbeitseinsätze am Rotweinberg, die Art der Anlage in Terrassenform oder Spalieranlage erörtert und Pläne für die Zukunft geschmiedet. <mhz>

© 2011 Frankfurter Neue Presse

Der Wingert

Für alle Interessierten gibt es hier einen groben Lageplan des Wingert. Die Fläche und der Weg sind frei Hand eingezeichnet und stimmen nur ungefähr in Lage und Ausmaß.

Die Grafik dient daher nur anschaulichen Zwecken.

Lage des Wingert

Wingert

NNP Artikel vom 4.12.2010

04.12.2010
«Weinbruderschaft» will Runkeler Roten anbauen
Runkel. Unter dem Namen «Weinbruderschaft des Runkeler Roten» will sich ein neugegründeter eingetragener
Verein künftig um den Anbau der legendären Rebsorte an den Steilhängen der Lahn in dem Fürstenstädtchen
kümmern. Zum Ersten Vorsitzenden wurde kein Geringerer als der frühere Bürgermeister Hans-Jürgen Heil
gewählt. Insgesamt gehören dem neuen Verein 35 Mitglieder an.
Stellvertretender Vorsitzender ist Manfred Reintke, Schatzmeisterin Annette Pflanz und Schriftführer Jörg-Peter
Heil. Als Wingertschütz fungiert Jan Müller, Kellermeister ist Prinz Metfried zu Wied-Runkel, zum Beisitzer für
die Chronik wurde Achim Krekel gewählt. Und um die Anpflanzung und Pflege der Reben wird sich Reinhold
Königstein zusammen mit dem Wingertschütz kümmern.
Der neue Verein hat sich nicht nur zum Ziel gesetzt, einen neuen Wingert auf dem Runkeler Rotweinberg
anzulegen. Er will auch ein umgebendes Biotop einrichten, das der seltenen Smaragdeidechse als Refugium
dienen soll. Dazu hat der neue Verein, der beim Registergericht in Limburg bereits eingetragen und als
gemeinnützig anerkannt ist, bei der Stadt Runkel beantragt, eine rund 2800 Quadratmeter große Fläche auf
dem Rotweinberg unterhalb Schadeck anzupachten. Der Verein hofft, bereits im nächsten Frühjahr neue
Rotweinreben anpflanzen zu können.
Damit, so Vorsitzender Heil, würde man an eine rund 600 Jahre alte Tradition anknüpfen, die 1929 wegen des
extrem kalten Winters endete. In seinen Glanzzeiten galt der Runkeler Rote als edler Tropfen, der bei Kennern
geschätzt war.
Der Verein sieht in seinem Projekt aber auch eine Chance für den Tourismus. So könnte auf dem
gegenüberliegenden Campingplatz mit Tafeln auf den wieder erwachten Rotweinanbau aufmerksam gemacht
werden. Eine weitere Idee: Hochzeitspaaren möchte der Verein anbieten, einen Rebstock zu pflanzen und zur
Silberhochzeit dann eine Flasche Runkeler Rotwein in Empfang zu nehmen.
© 2010 Nassauische Neue Presse

2010-09-18 „Erste Rodung“

Am 18. September 2010 konnte zumindest ein erster Teil des verwilderten Weinbergs von Schwarzdorn, Haselnuss und allerlei Buschwerk befreit werden. (Aufgrund der Regelungen zum Schutze der Brut von heimischen Vogelarten konnte erst jetzt damit begonnen werden.)

Zur Stärkung gab’s dann am Mittag Fleischwurst, frische Brötchen und statt Rotwein einen Schluck Bier zur Erfrischung :-).

Album: September 2010; Rodung